Elendskirche – St. Gregorius im Elend

St. Gregorius im Elend ist eine Kirche in der Kölner Altstadt-Süd.
Das Gotteshaus wurde im 18. Jahrhundert erbaut, im zweiten Weltkrieg zerstört und danach neu konstruiert.
Die Kirche hat ihren Namen von seinem Standort dem Katharinengässchen welches früher “im Elend” genannt wurde. Diese Gasse war zu französischer Zeit eine Sackgasse an deren Ende man diese Kirche fand.

 

Der Kirchhof

1335 befand sich der Kirchhof hinter dem Katahrinen-Hospital. Er war damals noch nicht mit einer Kapelle besetzt und nannte sich in alten Überlieferungen „ellendiger kirchooyv“, elender Kirchhof also.
Vor Allem war er damals Begräbnisstätte für die heimatlosen Fremden in Köln oder die nicht katholischen Bürger, welche damals nicht auf dem Pfarrkirchhof beigesetzt wurden.
Im 16. Jahrhundert wurde er offiziell zu dem Friedhof der unkatohlischen Toten und begrub weiterhin Fremde, Selbstmörder, Ungläubige und Hingerichtete.
Drei Grabsteine stehen auch heute noch für drei Protestanten des 16. Jahrhunderts eben auf diesem Friedhof.

Die Kapelle

Die Kapelle wurde 1528 wieder in Bau gegeben. Nach der, vorausliegenden Planung von Meister Johann Marbur im 15. Jahrhundert.
Zwischen 1675 und 1678 lies Jakob de Groote die Kapelle um 60 Fuß in die Länge und um 26 Fuß in die Breite erweitern und schenkte ihr einen Glockenturm.

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