Die Kirche Groß Sankt Martin

Diese Kirche ist eine von insgesamt zwölf römischen Kirchen in der Stadt Köln. Sie steht in der Kölner Altstadt
und wurde von Wohn-und Geschäftshäusern in den 1970er und 1980er Jahren umbaut.

Nahe am Kölner Dom

Die dreischiffige Kirche, welche ein kleeblattförmiges Ostchor und einen quadratischen Vierungsturm besitzt, ist eines der wichtigsten
Wahrzeichen im Stadtpanorama. Im 12. Jahrhundert wurde diese Kirche auf den Resten von römischen Bauten errichtet. Mehrere Jahrhunderte lang
wurde die Kirche Groß Sankt Martin, als Abteikirche benutzt, bis sie im 19. Jahrhundert in eine Pfarrkirche umgewandelt
wurde. Während des Zweiten Weltkrieges wurden große Teile der Kirche durch Luftangriffe zerstört. Erst vierzig Jahre
nach dem Ende des Krieges, konnte die Kirche wieder neu geweihnt werden.

 

Aus dem 12. Jahrhundert
Die lange Restaurierungszeit kann dadurch entstanden sein, dass es nach dem Zweiten Weltkrieg, keine Pfarrgemeinde
für die Kirche Groß Sankt Martin mehr gab. Diese wurde nach dem Krieg aufgelöst und die übrigen Mitgliedern wurden
der Pfarrgemeinde des Kölner Doms zugewiesen. Dadurch fehlte die treibende Kraft, den Gottesraum möglichst
schnell wieder herzustellen.
Seit der erneuten Errichtung der Kirche, Ende 2007 beziehungsweise Anfang 2008, wurde diese für Gottesdienste
auf Portugiesisch, Filipino und Spanisch genutzt. Die Wende trat am 19. April 2009 ein, denn an diesem Tage
war die Wiedereinweihung der Kirche Groß Sankt Martin. Die benediktische Gemeinschaft der Fraternité de
Jérusalem, welche aus Paris stammte, gründete in Köln eine Niederlasssung des Ordens. Seit dem ist die Kirche
dienstags bis sonntags vom Morgengebet bis zum Abendgebet und bis zum Gottesdienst für jedermann zugänglich. .

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