Die Hohenzollernbrücke

Die 1907-1911 erbaute und durch Kaiser Wilhelm II eingeweihte Hohenzollernbrücke bestand bis zu Ihrer Zerstörung aus zwei Eisenbahn -und einer Straßenbrücke. Mit dem Wiederaufbau 1945 wurde aus der ursprünglich auch für Straßenverkehr zugelassenen Brücke eine 4 Gleisige, aus zwei Brücken bestehende Brücke über den Rhein.
1985 wurde die Hohenzollernbrücke schließlich um eine weitere, dritte Brücke ergänzt, wobei man die anderen beiden Brücken teilweise kopierte(Den Unterschied merkt man bei genauerem Hinsehen.), auf welcher fortan der S-bahn Verkehr lief. Heute umfasst die Hohenzollernbrücke außerdem auf jeder Seite jeweils einen Fuß -und Radweg, welche als Ersatz für die Fehlende Straßenbrücke errichtet wurden.

Besonderheiten
Die Hohenzollernbrücke hat einige Besonderheiten zu bieten. So hängen seit 2008 an Ihren Gittern und Geländern unzählige Liebesschlösser mit Gravierungen, welche insgesammt mehr als zwei Tonnen wiegen, von der Deutschen Bahn aber geduldet sind und nicht als Gefahr angesehen werden. (Das ganze ist zurückzuführen auf einen Italienischen Brauch, nach welchem die ewige Liebe Symbolisch dargestellt werden soll.)
Eine weitere Besonderheit ist die Nutzung der Rechtsrheinischen Brückenpfeiler Wand, an welcher man offiziell klettern darf.
Die Hohenzollern Brücke gilt Heute zusammen mit dem Kölner Hauptbahnhof als Engpass im Kölner Schienennetz.

Technik
Im Gegensatz zu normalen Gleisanlagen sind die beiden Südlichen Gleisanlagen der Hohenzollernbrücke nicht auf Schotter Gebettet, sondern an der Brücke selber verankert. Einzig die S-Bahn Gleise sind auf Schotter gebettet.
Die höchstzulässige Geschwindigkeit auf der Hohenzollernbrücke ist bedingt durch den Kölner Hauptbahnhof und dessen Gleisanlagen aus Sicherheitsgründen auf 60Km/h beschränkt.

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